Über die Parkinson-Erkrankung

Die Parkinson-Erkrankung (Morbus Parkinson) ist nach der Alzheimer-Erkrankung die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung.1 Sie ist durch den fortschreitenden Verlust über die Kontrolle der Muskeln charakterisiert, der durch einen Mangel des Botenstoffes Dopamin im Gehirn ausgelöst wird. Mit Verschlechterung der Symptome kann es schwer werden zu gehen, sprechen, oder einfache tägliche Dinge zu verrichten.

Immer noch ist die Ursache der Parkinson-Erkrankung unbekannt. Viele Experten glauben, dass die Erkrankung durch eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren verursacht wird. In Industrieländern wird generell eine Erkrankungsrate durch Parkinson von 0,3% der Gesamtbevölkerung angenommen. 1% der über 60 Jährigen sind betroffen, aber auch in jüngeren Jahren tritt die Erkrankung bereits auf.1

Der Verlauf der Parkinson-Erkrankung und die Beeinträchtigung sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Viele Patienten mit Parkinson-Erkrankung leben viele Jahre ohne schwerwiegenden Krankheitsverlauf, während bei anderen Patienten die Beschwerden wesentlich schneller zunehmen.

1 De Lau et al. Epidemiology of Parkinson’s disease. Lancet Neurol 2006; 5: 525–35